Archiv des Schlagwortes ‘Jürgen Großmann’

RWE: Kohle + Kohle = Klimaschutz

Sonntag, den 20. Dezember 2009

Wie so viele andere Firmen wollte auch RWE sich die Chance nicht entgehen lassen, den Klimagipfel von Kopenhagen für Imagewerbung zu nutzen. Und weil der Essener Konzern so superkreative Werber hat, kam genau das Motiv heraus, was einem als erstes bei den Stichworten „Kopenhagen“ und „Umwelt“ einfällt: Die kleine Meerjungfrau aus dem Kopenhagener Hafen hält eine Erde in der Hand. In der aktuellen ZEIT ist das Motiv beispielsweise zu finden.

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Im Text der Annonce schmückt sich RWE damit, weltweit ganz, ganz viele Klimaprojekte durchzuführen,

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In Sambia, heißt es weiter, bekämen 30.000 Haushalte dank RWE effizientere Kocher, damit im Land weniger Bäume abgeholzt werden müssen. Toll!

Doch nicht aus purer Menschenfreundlichkeit betreibt RWE solche Projekte, sondern weil der Konzern sich die anderswo erbrachten CO2-Einsparungen zuhause auf die Klimabilanz anrechnen lassen kann. „Clean Development Mechanism“ (CDM) heißt das Prinzip. Es wurde im Rahmen des Kyoto-Protokoll eingeführt und erlaubt eine Art weltweiten Emissionshandel: Seit 2005 müssen Kraftwerksbetreiber in Europa bekanntlich so viele CO2-Zertifikate vorweisen, wie ihre Anlagen jährlich ausstoßen. Den größten Teil bekommen sie bisher geschenkt – aber weil RWE besonders ineffiziente Braunkohlekraftwerke betreibt, muss der Konzern etwa ein Drittel der benötigten Zertifikate zukaufen. Und eine besonders preiswerte Möglichkeit sind CDM-Projekt im Ausland. Rund 40 Mitarbeiter kümmern sich in der Essener Konzernzentrale allein um die Zertifikatebeschaffung, satte 1,1 Milliarden Euro musste RWE dafür nach eigenen Angaben im Jahr 2008 ausgeben.

Unter Umweltschützern aber wird der „Clean Development Mechanism“ heftig kritisiert. Denn ob die CO2-Sparmaßnahmen in fernen Ländern wie Sambia wirklich stattfinden, lässt sich schwer kontrollieren. Viele Projekte, das ergab vor zwei Jahren eine Studie im Auftrag des WWF, wären auch ganz ohne Zutun von Konzernen wie RWE gestartet. Friends of the Earth nennt CDM eine „gefährliche Ablenkung“: Durch billige Maßnahmen in den Entwicklungsländern könnten sich nämlich die Industriestaaten zu lange darum drücken, ihre eigene Wirtschaft auf CO2-arme Gleise zu setzen.

Ein besonders bizarres Projekt hat die Organisation CDM-Watch anlässlich des Klimagipfels bekanntgemacht: In der chinesischen Stadt Ningbo (Distrikt Beilun, Provinz Zhejiang) beteiligt sich RWE am Bau eines Kohlekraftwerks. Weil es technisch auf dem neuesten Stand sei, würden dadurch mehr als 460.000 Tonnen CO2 pro Jahr gespart, heißt es in den Projektunterlagen, die beim UN-Klimasekretariat zur Anerkennung eingereicht wurden. Laut CDM-Watch aber wäre das Kraftwerk sowieso gebaut worden. Eine reale CO2-Einsparung bedeutet es ohnehin nicht, denn es ist ja ein neues Kraftwerk, das den steigenden Energiebedarf Chinas decken soll. Doch RWE will Zertifikate aus diesem Projekt als CO2-Minderung in Europa anrechnen lassen, für sein neues Riesenkraftwerk in Neurath etwa bräuchte der Konzern dann weniger Zertifikate hierzulande teuer einkaufen. Im Klartext: RWE investiert in China in ein Kohlekraftwerk und kann damit Kohlekraftwerke in Deutschland verbilligen. Genial, oder?

Nun versteht man auch, warum sich RWE so für den UN-Klimagipfel interessiert – und warum der Konzern CDM-Projekte in einem neuen Klimaabkommen verankert wissen will.

rwe_kopenhagen_zitRWE-Chef Jürgen Großmann fordert das nicht nur auf der Firmenwebsite, sondern reiste auch höchstpersönlich nach Kopenhagen. Er würde gern alle Klimapflichten ins Ausland verlagern dürfen, auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verlangt einen „Ausbau“ der CDM-Projekte. Wieso, erklärt bündig Wolfgang Sterk vom Wuppertal Institut: „CDM ist kein Instrument für den Klimaschutz, sondern zur Senkung der Kosten für die Industrieländer. Für die Atmosphäre ist der Mechanismus bestenfalls ein Nullsummenspiel.“


RWE: Angst vor dem Stromwechsel?

Freitag, den 24. Oktober 2008

„RWE verliert 200.000 Kunden“, titelte vor ein paar Monaten Spiegel Online. Allein im ersten Quartal 2008 hätten damit fast so viele Stromabnehmer dem zweitgrößten deutschen Energiekonzern den Rücken gekehrt wie im ganzen Jahr zuvor. Dagegen unternimmt RWE natürlich einiges, Konzernchef Jürgen Großmann hat beispielsweise eine „Internationalisierung“ angekündigt. Und natürlich rührt RWE kräftig die Werbetrommel, hat die millionenschwere Imagekampagane „voRWEg gehen“ gestartet. Am vergangenen Wochenende schaltete die Regionalgesellschaft RWE Rhein-Ruhr in der Aachener Zeitung diese Annonce:

Nanu, fragt man sich, was soll das heißen? Denn natürlich ändert sich an der Steckdose des Verbrauchers physikalisch überhaupt nichts, wenn er den Anbieter wechselt. Weshalb auch die (elektrische) Spannung sich weder erhöht noch verringert, sie nicht mehr oder weniger schwankt als vorher. Denn es kommt dort nach wie vor derselbe Strom aus der Steckdose – nur wird die vom Kunden abgenommene Menge nach dem Wechsel von einem anderen Anbieter an anderer Stelle ins Netz eingespeist.

Der Sprecher von RWE Rhein-Ruhr bestätigt dies auf Nachfrage natürlich auch. „Rein physikalisch ist die Aussage so nicht haltbar“, gibt er zu, aber man betrachte den Spruch „als Metapher“ für die Servicequalität. Augenzwinkernd wolle man den Kunden sagen, dass man bei anderen Anbietern unliebsame Überraschungen erleben könne – bei RWE aber garantiert zufrieden sein werde. Dass man die Annonce auch anders verstehen könne, sagt er, das wundere ihn. Und wir seien auch die ersten, die in der Sache nachfragten. Allerdings sei der Spruch auch ganz neu im Werberepertoire von RWE. Aber niemand, wirklich niemand im Unternehmen, betont er, wolle damit Kunden verunsichern oder irgendwelche Ängste schüren vor einem Wechsel des Stromanbieters.

Na, dann ist ja gut.

Danke an Udo H. für den Hinweis


Daimler & RWE: Elektro-Autos mit Drecksstrom

Freitag, den 5. September 2008

Schick sieht er aus, der grau-weiße Smart, den Daimler-Chef Dieter Zetsche zusammen mit Jürgen Großmann, dem Vorstandsvorsitzenden von RWE, heute in Berlin präsentierte. Matthias Wissmann, der Chef der Autolobby VDA, war ebenfalls ins feine Grand Hotel Esplanade gekommen. Ach so, die Kanzlerin natürlich auch, denn es gab ja einen wichtigen Foto-Termin in Sachen Klima.

Im kommenden Jahr soll nämlich in der Hauptstadt ein Projekt namens „e-mobility Berlin“ starten, das in den Presseerklärungen der beiden Firmen als

und

gepriesen wurde. Hundert Daimler-Fahrzeuge der Marken Smart und Mercedes-Benz mit Elektroantrieb sollen bis 2010 auf die Straßen kommen, RWE steuert 500 Strom-Zapfsäulen bei.

Wow, tolle Sache! Solch ein RWE-Elektro-Smart hat dann doch sicherlich einen erheblich niedrigeren co2-Ausstoß als ein konventioneller Smart, oder?

Schau‘n wir mal: Laut Daimler stößt ein handelsüblicher Smart cdi mit Dieselmotor (Werbeslogan: „co2-Champion“) pro gefahrenem Kilometer 88 Gramm Kohlendioxid aus. Die Elektro-Smarts, die seit einigen Monaten bereits in London unterwegs sind, kommen nach Unternehmensangaben mit den 15 Kilowattstunden (kWh) Strom, die die Bordakkus speichern können, etwa 115 Kilometer weit. Pro hundert Kilometer ergibt das einen Verbrauch von etwa 13 kWh.

Um klimaschonender als ein Diesel-Smart zu sein, dürfte der Strom für den Elektro-Smart demnach allerhöchstens mit 677 Gramm Kohlendioxid pro kWh zu Buche schlagen. Denn Elektroautos sind zwar „lokal emissionsfrei“; wie klimafreundlich sie aber insgesamt sind, entscheidet sich bei der Erzeugung des „getankten“ Stroms. Fährt ein Elektro-Smart mit Ökostrom, ist er tatsächlich eine feine Sache. Selbst mit dem deutschen Durchschnittsstrom wäre er noch ein – kleiner – Gewinn fürs Klima. Pro kWh hierzulande erzeugten Stroms wurden 2007 nämlich laut Umweltbundesamt rund 600 Gramm co2 emittiert – damit käme ein E-Smart auf etwa 78 g/km Kohlendioxid-Ausstoß.

Daimler zeigt auf seiner Internetseite das Foto eines Elektro-Smart, der vor einem Windrad steht – doch Projektpartner RWE hat im vergangenen Jahr lediglich 2,4 Prozent seines gesamten Stromes mit regenerativen Quellen erzeugt. Dagegen stammte 2007 mehr als ein Drittel des RWE-Stroms aus der besonders klimaschädlichen Braunkohle. Auf Anfrage mochte die Pressestelle nicht verraten, wieviel Kohlendioxid im Unternehmen pro Kilowattstunde anfällt. Der RWE-Geschäftsbericht für 2007 aber enthält alle Daten (S.61ff.), um den Wert selbst zu errechnen: Bei 216 Milliarden kWh erzeugtem Strom fielen 187 Millionen Tonnen des Klimagases an – pro Kilowattstunde stieß RWE also 866 Gramm Kohlendioxid aus. Der RWE-Elektrosmart kommt folglich auf co2-Emissionen von 113 Gramm pro gefahrenem Kilometer – etwa 30 Prozent mehr als beim selben Fahrzeug mit Dieselmotor.

Falls es Daimler ernst meint mit der Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes, hätte sich das Unternehmen kaum einen schlechteren Partner für das Projekt „e-mobility Berlin“ aussuchen können als RWE. Doch PR-mäßig hat sich die Berliner Veranstaltung für beide Unternehmen gelohnt. Dutzende Medien berichteten. Und Die Welt titelte besonders schön: „Daimler und RWE starten Klima-Smart in Berlin“.

P.S.: Noch negativer würde übrigens die co2-Bilanz des Elektro-Smart ausfallen, wenn man nur den Strom berücksichtigt, den RWE die nächsten 40 jahre in seinem neuen Braunkohle-Kraftwerk Neurath (Werbeslogan: „Klimavorsorge mit Hightech“) erzeugen will. Schätzungsweise werden dort pro kWh 950 Gramm emittiert (genaue Zahlen möchte das Unternehmen nicht nennen), das ergäbe dann sogar 124 Gramm pro gefahrenem Kilometer.


RWE & Angela Merkel: Halbwahrheiten in Hamm

Freitag, den 29. August 2008

Gute Laune herrschte heute offenbar in Hamm in Westfalen:

Die RWE AG, Europas größter Verursacher von Kohlendioxid und Deutschlands zweitgrößter Stromerzeuger, legte den Grundstein für zwei Kohlekraftwerks-Blöcke mit je 800 Megawatt Leistung. Neben NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und RWE-Chef Jürgen Großmann war auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angereist – „sehr bewusst“, wie sie erklärte, weil sie „die Modernisierung von Kohlekraftwerken unterstützen“ wolle.

In ihrer Rede hatte sie kleine Seitenhiebe auf die Profite von RWE & Co. und die Windkraftfeinde in ihrer eigenen Partei versteckt, aber die Hauptbotschaft lautete: Das Land brauche „effiziente, moderne Kohlekraftwerke“, damit es nicht „zu einer Verknappung von Strom kommt“. Letzteres droht zwar entgegen aller Angstmacherei der Energieversorger gar nicht, wie erst vergangene Woche eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums ergab. Trotzdem behauptete Merkel, „die Ablehnung neuer Kraftwerksbauten“ sei „nicht nur wirtschaftspolitisch kontraproduktiv, sondern sie ist auch umwelt- und klimapolitisch kontraproduktiv“. Doch ob diese Aussage stimmt, kommt u.a. auf die Zahl und die Größe der „neuen Kraftwerksbauten“ an.

RWE würdigte das Ereignis jedenfalls mit einer ausführlichen Presseerklärung, und daraus übernahm die Bundesregierung auf ihrer Internetseite wortgleich eine geschickt formulierte Irreführung:

Der letzte Satz stimmt nämlich nur, sofern man das Wörtchen „bei“ nicht im Sinne von „während“, sondern von „falls“ versteht. In Wahrheit aber will RWE in Hamm künftig fast dreimal so viel Kohlestrom erzeugen wie bisher. Die beiden Blöcke A und B aus dem Jahr 1962/63, die stillgelegt werden sollen, verfügen über je 152 Megawatt Leistung – die neuen Blöcke D und E dagegen sind mit je 800 MW mehr als siebenmal so groß.

Deshalb wird der RWE-Standort Hamm/Westfalen statt derzeit etwa drei Millionen Tonnen Kohlendioxid bald circa neun Millionen Tonnen des Klimagases emittieren. Das neue Kraftwerk stößt also nicht 2,5 Millionen Tonnen weniger, sondern etwa sechs Millionen Tonnen mehr Kohlendioxid aus. Möglicherweise liegt das Plus sogar noch höher, weil RWE nach Informationen des BUND den ebenfalls bereits 40 Jahre alten Block C in Hamm mit 284 MW auch nach Inbetriebnahme der neuen Blöcke weiterlaufen lassen will.

Wie die Pressestelle von RWE trotzdem behaupten kann,

bleibt deren Geheimnis.

P.S.: Nicht nur am Standort Hamm, auch konzernweit fällt die Klimabilanz des Kraftwerkserneuerungsprogramm von RWE laut einer BUND-Studie negativ aus. Derzeit plant RWE den Neubau von sechs Kohleblöcken mit 6390 MW und einem CO2-Ausstoß von 39 Millionen Tonnen, vom Netz gehen sollen im Gegenzug zwar 17 alte Blöcke, die zusammen aber lediglich auf 2830 MW und 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid kommen.


Stromlücke (2): Wie Bild und RWE Ängste schüren

Mittwoch, den 27. Februar 2008

„Au weia“, werden heute früh viele Bild-Leser gedacht haben. Nein, nicht weil das Springer-Blatt schon zum zweiten Mal den „Wortbruch“ von SPD-Chef Kurt Beck anprangerte. Sondern wegen dieser Schlagzeile:

Vor ein paar Monaten durfte schon E.on-Chef Wulf Bernotat in Deutschlands größter Boulevardzeitung die steile These verbreiten, Strom sei eigentlich zu billig (ja, genau: wenn er nicht so verdammt billig wäre, hätte E.on in den ersten drei Quartalen 2007 nicht bloß 4,2 Milliarden Euro Gewinn gemacht). Nun also warnt Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender des Konkurrenten RWE, vor künftigen Engpässen in der Stromversorgung. Die würden, darf Großmannin einem großen Interview auf Seite 13 bild_rwe_gross_sh.jpgausführen, in heißen Sommern drohen. Das PR-Märchen von der Stromlücke ist nun also in Bild angekommen.

Das halbseitige Interview mit dem RWE-Chef enthält nicht eine einzige Zahl oder irgendeinen Beleg für das Gruselszenario. Trotzdem verbreiteten Nachrichtenagenturen die Angstmacherei prompt. Und die Bild-Redaktion malte in einem separaten Text eilfertig aus, welche Folgen ein sommerlicher Stromausfall für die armen Bild-Leser haben könnte (Handy-Netze tot, kein Fernsehen, Verkehrschaos wegen ausgefallener Ampeln, und auch an Tankstellen gehe dann „gar nichts mehr“).

Ein Blick auf die Fakten – das stellten dann mittags in Berlin auch die Regierungssprecher klar – zeigt alles andere als eine Stromlücke: Derzeit ist Deutschland ein Stromexporteur – obwohl etliche Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen stillstehen. Auch gingen in den vergangenen Jahren erheblich mehr Erzeugungskapazitäten ans Netz als zeitgleich stillgelegt wurden. Aber natürlich können Energiekonzerne wie RWE dafür sorgen, dass es in wenigen Jahren hierzulande wirklich eine Stromlücke gibt: Indem sie nämlich weiterhin nur einen Bruchteil ihrer Milliardeninvestitionen in zukunftssichere Erneuerbare Energien leiten. Oder, in den Worten von Andreas Troge (CDU), Präsident des Umweltbundesamtes: „Es wird keine Probleme geben, wenn sich alle an das Klima- und Energieprogramm der Bundesregierung halten, das eine starke Steigerung der Energieeffizienz vorsieht“, so Troge kürzlich in der Financial Times Deutschland. „Falls allerdings die Erzeuger die Verbesserung der Effizienz und den Transport des Stroms aus erneuerbaren Energien bewusst verzögerten, können sie Probleme provozieren.“

RWE-Chef Großmann klagt in der Bild, dass hierzulande der Widerstand gegen neue Kohlekraftwerke immer größer werde. Natürlich ärgert ihn das, wo doch ein großer Teil der Gewinne seines Unternehmens auf der klimaschädlichen Kohleverstromung basiert. Man brauche auch künftig Braunkohle- und Atomkraftwerke, betont Großmann. Und verschweigt, dass gerade solche Großkraftwerke wegen ihres immensen Bedarfs an Kühlwasser die ersten sind, die in trockenen Sommern abgeschaltet werden müssen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Riesenmengen Kohlendioxid aus Kohleanlagen den Klimawandel verstärken und damit direkt dazu beitragen, dass es in Deutschland häufiger zu Dürrephasen kommen wird.

Darauf hätten die Bild-Interviewer Oliver Santen und Jan W. Schäfer den Herrn Großmann ja mal ansprechen können…