Archiv des Schlagwortes ‘Deutsches Atomforum’

Atomlobby: Ein vergiftetes Angebot

Dienstag, den 12. Mai 2009

Im schönen Dresden trifft sich ab heute das Deutsche Atomforum zu seiner Jahrestagung. Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu optimieren, hatte der Präsident dieses greenwashing-erfahrenen Lobbyverbandes, Walter Hohlefelder, das Manuskript seiner Eröffnungsansprache vorab an die Welt gegeben. Neben dem altbekannten Horrorszenario einer „Stromlücke“ enthielt sie diesmal auch etwas Interessantes: ein Angebot an die Erneuerbaren Energien zu etwas, das man in Zeiten des Kalten Krieges „Friedliche Koexistenz“ genannt hätte.

Man sei bereit, so Hohlfelder gespielt großzügig, einen „politischen Preis“ für die verlangten Laufzeitverlängerungen alter Reaktoren zu zahlen. Einen „Teil“ der daraus resultierenden Zusatzgewinne könne man beispielsweise in die Steigerung der Energieeffizienz oder den Ausbau der Erneuerbaren Energien stecken. „Wir hatten in den 70er und 80er Jahren ein politisch gewolltes enges Zusammenspiel, eine Allianz zwischen heimischer Kohle und Kernenergie“, zitierte die Welt aus dem Redemanuskript Hohlefelders: „Warum sollte dies heute auf der Basis des politischen Preises nicht auch zwischen Erneuerbaren, Effizienzanstrengungen und der Kernenergie möglich sein?“

Nun, die Frage lässt sich ganz einfach beantworten. Eine solche Allianz wird nicht möglich sein, weil Atomkraft und Erneuerbare Energien einfach nicht zueinander passen. Wenn künftig mehr und mehr Strom aus teilweise schwankungsanfälligen Alternativquellen stammt, muss zu deren Ergänzung ein flexibler Kraftwerkspark zur Verfügung stehen. Wenn also bei den Windrädern in Norddeutschland mal Flaute herrscht, müssen schnell andere Kraftwerke hochgefahren werden. Und das geht nun mal nicht mit den trägen Atomreaktoren, bei denen jedes An- und Abfahren hohe Kosten verursacht und Schnellabschaltungen sogar das Anlagenrisiko erhöhen. (Die üblichen Kohle-Großkraftwerke sind übrigens ebenfalls wenig geeignet.) Um einen steigendem Ökostrom-Anteil im Netz zu ermöglichen, müssten derzeit vor allem Erdgaskraftwerke gebaut werden, denn die lassen sich flexibel steuern. Vor allem muss die gesamte Erzeugungsstruktur dezentraler werden. Im übrigen haben selbst Experten des atomfreundlichen Bundeswirtschaftsministeriums vor einem Ausstieg aus dem Atomausstieg gewarnt: Wenn die Akw plötzlich länger laufen dürfen, würden viele Investoren ihre Erneuerbare-Energien-Projekte zurückstellen.

Das Echo auf Hohlefelders Vorschlag war entsprechend. Die Erneuerbare-Energie-Branche wies ihn zurück, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erkannte „Panikstimmung“ bei der Atomlobby. Die scheint tatsächlich ihre Felle davonschwimmen zu sehen und sieht sich deshalb offenbar genötigt, der einst offen bekämpften grünen Konkurrenz nun vergiftete Friedensangebote zu machen. Dabei weiß die Nuklearbranche selbst, dass Ökostrom und Atomkraftwerke inkompatibel sind: In Großbritannien drängten die Stromkonzerne Eon und EdF die Regierung kürzlich, das Ausbauziel für Erneuerbare Energien von 35 Prozent auf 25 Prozent zurückzunehmen, wie der Guardian berichtete. Andernfalls, das wissen die beiden Reaktorbauer, sind ihre schönen, hochprofitablen Akw gefährdet.


Deutsches Atomforum: Strahlende Propaganda

Sonntag, den 1. Februar 2009

Strahlen gehört zum Geschäft beim Deutschen Atomforum, einem eingetragenen Verein, der unermüdlich für die „ungeliebten Klimaschützer“ schwerreicher Atomkraftwerksbetreiber trommelt – und für diesen Dienst mit Brosamen aus den Milliardengewinnen der Wortbrecher von EnBW, E.on, RWE und Vattenfall belohnt wird. Die hatten den Atomausstieg bekanntlich im Jahr 2000 mit der rot-grünen Regierung ausgehandelt und schriftlich versichert, „ihren Teil“ dazu beizutragen, „dass der Inhalt dieser Vereinbarung dauerhaft umgesetzt wird“. Heute bekämpfen sie diesen Atomkonsens auf allen politischen und publizistischen Ebenen und mit den bei den Stromkunden kassierten Millionen.

Zu Jahresbeginn wird traditionell besonders fröhlich gestrahlt – so wie diese Woche bei der Wintertagung des Atomforums in Berlin (die Umweltschützer mit einer Demonstration „umzingeln“ wollen). Bereits im Vorfeld wertet die Branche jeweils die Statistiken des Vorjahres aus und freut sich daran, wie man wieder einmal erfolgreich gegen das geltende Atomausstiegsgesetz angetrickst hat. „Steigerung der Stromerzeugung in deutschen Kernkraftwerken“, verkündeten die Atomstromer Mitte Januar. Die Bruttostromerzeugung aus deutschen Kernkraftwerken sei 2008 um satte 5,9 Prozent auf 148,8 Mrd. kWh gegenüber 2007 emporgeschnellt, jubilierte es aus der Atomzentrale.

Wohl wahr, die Zahlen. Nur belegen sie gerade nicht „einmal mehr den herausragenden Beitrag der CO2-freien Stromerzeugung aus Kernenergie zur Versorgungssicherheit Deutschlands“ – sondern das Gegenteil. Zum einen ist Atomkraftwerk natürlich nicht CO2-frei. Zum anderen handelte es sich um die zweitniedrigste Atomstromproduktion seit rund zwei Jahrzehnten. Und dieser Einbruch bewies vor allem, dass die Branche angesichts einer Mischung aus Altersschwäche und Technik-Chaos in ihren Meilern das desaströse Jahr 2007 auch 2008 noch nicht bewältigt hatte. Die Kraftwerke Brunsbüttel und Krümmel standen 2008 ganzjährig still, weil nach teils spektakulären Unfällen im Sommer 2007 (Trafo-Brand, falsch montierte Dübel, Ermüdungsrisse in Rohrleitungen…) die Kette der technischen Probleme bis heute nicht abreißen will. Versorgungssicherheit sieht anders aus.

2007 war die Stromproduktion der deutschen Atomkraftwerke auf den niedrigsten Stand seit 1987 gefallen und hatte mit 140,5 Terawattstunden gerade noch 22,5 Prozent zur Stromerzeugung in Deutschland beigetragen. Die Erneuerbaren erreichten 14,5 Prozent (2008: 15,3 Prozent). Der Abstand zwischen neuer und alter Energie schrumpft immer weiter. Gejubelt wird 2008 trotzdem: „Sechs deutsche Anlagen unter den Top Ten“, dichtete das Atomforum und gemeint waren nicht die sechs Meiler, die im Jahr 2007 zeitweise den Dienst versagt hatten. Immerhin, mit dieser Schlagzeile gelang der Pressestelle, gemessen an den Vorjahren, geradezu ein Feuerwerk der Phantasie – getreu der deutschen Weisheit „Not macht erfinderisch“.

Sie sind nun neugierig auf die Jubel-Meldungen der fünf vorherigen Jahre? Bitteschön:

„2006 erneut erfolgreiches Jahr für deutsche Kernkraftwerke“

„2005 wieder erfolgreiches Jahr für deutsche Kernkraftwerke“

„2004 erneut erfolgreiches Jahr für deutsche Kernkraftwerke“

„Bilanz 2003: Erfolgreiches Jahr für Deutschlands Kernkraftwerke“

„Deutsche Kernkraftwerke erzielen 2002 wieder gutes Ergebnis“


Atom-Lobby: CO2 und reich dabei

Sonntag, den 25. Mai 2008

Die für ihre Grünfärberei preisgekrönte Werbekampagne des Deutschen Atomforums läuft wieder:

ftd_akw_kl.jpgIn der Financial Times Deutschland zum Beispiel erschien am Samstag eine viertelseitige Annonce – ein liebliches Foto vom AKW Neckarwestheim, darüber der Slogan „Deutschlands ungeliebte Klimaschützer“ und die Behauptung „CO2-Ausstoß: Null“. Es sei „ein Rückschritt im Kampf gegen den Klimawandel“, so das Kleingedruckte, die „sichersten und zuverlässigsten Kernkraftwerke der Welt“ abzuschalten. Denn Atomstrom gebe es „ohne CO2-Ausstoß

Das ist verkehrt: Zwar haben Akw keine Schlote, aus denen Kohlendioxid quillt. Aber ganzheitlich betrachtet – wenn man beispielsweise die Emissionen beim aufwändigen Kraftwerksbau oder der Uranförderung, bei Brennelemente-Herstellung und Atommüll-Entsorgung einrechnet – verursacht Atomstrom natürlich CO2: laut internationalen Studien zwischen zehn und 120 Gramm pro Kilowattstunde, das Darmstädter Öko-Institut ermittelte 8 bis 65 Gramm.

Mit Verweis auf das Klima versucht die Akw-Lobby den Atomausstieg zu kippen und zumindest längere Restlaufzeiten zu erreichen. Dabei würde ein Weiterbetrieb, argumentiert etwa Umwelt-Staatssekretär Michael Müller (SPD), den Umbau der Energieversorgung verzögern – das heute ohnehin bestehende Überangebot an Strom würde verstärkt, der Anreiz zum Bau neuer, effizienter Anlagen verringert.

Für die Energiekonzerne aber haben Reaktoren, die kurz vor der Abschaltung stehen, einen großen Vorzug: Sie sind längst abgeschrieben, produzieren Strom zu niedrigen Kosten. Jedes dieser Akw spült dem Betreiber eine Million Euro Gewinn in die Kasse – und zwar pro Tag. Eine Viertelseite in der FTD kostet 9.700 Euro (plus MwSt). Grob überschlagen bräuchte solch ein Akw nur drei Tage zu laufen, um ein ganzes Jahr lang den Platz für diese Anzeige zu kaufen.


Klein, aber oho (3): Südwest-Presse Ulm

Dienstag, den 25. März 2008

Die Südwest-Presse aus Ulm verkauft in Bayern und Baden-Württemberg täglich mehr als 300.000 Zeitungen. Und „seit vielen Jahren“, schreibt das Blatt auf seiner Internet-Seite, „veranstalten wir … unsere beliebten Kulturfahrten“. Zu den Bregenzer Festspielen kann man sich da fahren lassen oder zu Barockkirchen in Oberbayern. „Ein großes Stammpublikum“, so die Werbe-Homepage weiter, „schätzt bereits unsere perfekte Organisation, die versierten Reiseleiter, die umsichtige und kompetente Betreuung, die Harmonie in der Gruppe und die interessanten Besichtigungen.“

swp1_kl_sh.jpgIm Februar warb die Südwest-Presse im eigenen Blatt für eine „Kulturfahrt“ zu einem ungewöhnlichen Reiseziel. Für 33 Euro pro Person ging es unter der Reiseleitung von Dipl.-Ing. Manfred Hekeler zum leistungsstärksten AKW Deutschlands, betrieben von RWE und Eon. Der Ankündigungstext war, äh, sagen wir: atomkraftfreundlich. Darin hieß es zum Beispiel:

swp2_kl_sh1.jpg

Ja, Kernkraftwerke sind sicherlich faszinierend. Aber sie erhitzen nicht deshalb die Gemüter, weil Deutschland Energie importiert, sondern weil sie risikoreiche „technische Einrichtungen“ sind, die bei einem Störfall gigantische Schäden anrichten können. Die Anzeige verschweigt, dass der Verweis auf Energieimporte im Fall der Atomkraft besonders irreführend ist, weil der Brennstoff Uran zu praktisch hundert Prozent importiert werden muss. Und ein Anstieg des Stromverbrauchs um 75 Prozent ist krass übertrieben – der Elektro-Branchenverband VDE schätzt in einer aktuellen Studie, dass er bis 2025 unter „Annahme realistischer Verbrauchs- bzw. Effizienzprognosen … voraussichtlich um rund 30 Prozent zulegen“ werde. Aber wir wollen den wirklich eindrucksvollen Wortlaut der Annonce gar nicht weiter mit Detailkritik unterbrechen.

swp3_kl_sh.jpgEr klingt nicht nur wie ein Werbetext der Atomlobby, die Formulierung „Deutschlands ungeliebte Klimaschützer“ verweist auch auf die Quelle der meisten im Text verwendeten Angaben: die letztjährige Werbekampagne des Deutschen Atomforums. Die übrigens als „beste Grünfärberei“ des Jahres 2007 ausgezeichnet wurde. Dass AKW gefährliche Anlagen sind, klingt allenfalls ganz am Schluss der Annonce an: Da werden die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass an der Pforte des Kraftwerks Personalausweis oder Reisepass vorzuzeigen seien.

Zugunsten der Südwest-Presse sei vermerkt: Nach Erscheinen der Anzeige protestierte eine örtliche Anti-AKW-Gruppe bei der Redaktion, woraufhin diese die Annonce als „sehr bedauerlichen Fehler“ bezeichnet habe.

(Danke an Raimund K. aus Augsburg für den Hinweis)


Moderne Märchen (1): Die Renaissance der Atomkraft

Donnerstag, den 7. Februar 2008

Walter Hohlefelder, der Präsident des Deutschen Atomforums, des Lobbyverbandes der deutschen AKW-Branche, hat „die Politiker vor ‚Isolierung‘ in der umstrittenen Frage der Kernenergie-Nutzung gewarnt“. So meldet es heute die Nachrichtenagentur dpa. Weltweit sei, so Hohlefelder bei der Wintertagung seines Verbandes, „nach allen Plänen mit einem erheblichen Ausbau der Atomenergie zu rechnen“.

Natürlich wünschen sich Herr Hohlefelder und die deutschen AKW-Betreiber einen „erheblichen Ausbau“ (für seine Klima-Werbekampagne wurden sie übrigens mit dem Worst Lobby Award 2007 geehrt). Und das Atomforum ist auch nicht der einzige, der von einer „Renaissance der Atomkraft“ spricht, Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy und zahlreiche Medien tun es auch.

Doch ein Blick auf die nüchternen Zahlen des „World Nuclear Industry Status Report“ belegt: Die Renaissance (franz.: „Wiedergeburt“) leidet unter einer beängstigend niedrigen, wenn nicht gar rückläufigen Geburtenrate. Zwischen 1987 und 2007 sind ganze 16 neue Reaktoren ans Netz gegangen. Ihre Gesamtzahl stieg damit auf heute 439 – trotzdem liegt 2008 schon um fünf Kraftwerke unter dem „Rekordjahr“ 2002.

Gern verweisen Atomkraft-Befürworter darauf, dass sich 32 weitere Reaktorblöcke im Bau befänden. Stimmt – aber gut ein Drittel davon sind unendliche Geschichten wie Atucha-2 in Argentinien (Baubeginn 1981) oder Busheer im Iran (Baubeginn 1975). In den USA, wo Präsident Ronald Reagan 1981 schon einmal eine Renaissance der Atomkraft ankündigte, ist seit 1973 kein Atomkraftwerk mehr fertiggebaut worden.

„Es gibt keinen Boom“, stellte kürzlich Lutz Mez, Geschäftsführer der Forschungsstelle Umweltpolitik an der FU Berlin, in einem ZEIT-Interview fest. Er verweist darauf, dass bei einer angenommenen Betriebszeit von 40 Jahren bis 2015 insgesamt 90 Reaktoren und bis 2025 sogar deren 192 vom Netz gehen werden. Selbst wenn die 32 Dauerbaustellen bis dahin wider Erwarten alle fertiggestellt sein sollten, so Mez, müssten „immer noch zusätzlich 250 Reaktorblöcke… gebaut und in Betrieb genommen werden“.

Und das europäische Vorzeigeprojekt Olkiluoto-3 in Finnland? Es wird frühestens 2011 und nicht, wie geplant, 2009 seinen Betrieb aufnehmen – sechs Mal wurde der Starttermin bereits verschoben, bislang sind Mehrkosten von bislang 1,5 Milliarden Euro aufgelaufen. An der ausbleibenden Renaissance ändern auch Ankündigungen wie jüngst der britischen Regierung nichts, den AKW-Kraftwerkspark zu erneuern.

„Warum bauen Unternehmen denn überhaupt Kernkraftwerke?“, lautete eine Frage in dem bereits zitierten ZEIT-Interview. Lutz Mez: „Weil ein Atomkraftwerk für den Betreiber sehr profitabel sein kann. Margen von 25 Prozent sind da keine Seltenheit. Bei den Erneuerbaren Energien liegt die Rendite gerade mal bei zehn Prozent.“


Die deutschen AKW-Betreiber: Beste Grünfärber Europas

Mittwoch, den 2. Januar 2008

Deutschlands ungeliebte Klimaschuetzer

Ein Bündnis verschiedener Organisationen schreibt jedes Jahr einen Preis für die verlogenste Lobby-Arbeit in Europa aus, den Worst Lobby Award. 2007 wurde zusätzlich ein Preis in der Kategorie „Worst EU Greenwash“ ausgeschrieben – für Firmen, „deren Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht“, so die Initiatoren.

Nominiert waren:

- Airbus („für eine Anzeigenserie, in denen Passagierflugzeug-Silhouetten mit schönen Landschaften ausgefüllt wurden, um Airbus-Flugzeuge grün und sauber erscheinen zu lassen“)

- der britische BAE Systems („weil sie tödliche Waffen als umweltfreundlich bewerben“)

- das Deutsche Atomforum (wegen „Missbrauch der öffentlichen Sorge um den Klimawandel zur Imagepflege für die Atomenergie“)

- der Ölkonzern ExxonMobil („nominiert für die Behauptung, das Unternehmen würde seine Treibhausgase reduzieren, während die Emissionen in Wirklichkeit anstiegen“)

- der Energieriese Royal Dutch Shell (weil er „den Eindruck erweckt, dass seine Ölraffinerien Blumen statt Rauch ausstoßen“)

Ausführliche Informationen zu allen Nominierten stehen hier.

Durchgesetzt hat sich – wie so oft auf dem Weltmarkt – deutsche Wertarbeit. Beim allgemein schlimmen Lobbying gewannen die Autokonzerne BMW, Daimler und Porsche. Und auch in der Sonder-Wertung für Grünfärberei lag die Bundesrepublik vorn: Das Deutsche Atomforum, das Akw in einer millionenschweren Werbekampagne als „Klimaschützer“ darstellte, deklassierte die gesamte Konkurrenz.

 

P.S.: Bei YouTube gibt es ein amüsantes Video – es zeigt, wie ein Vertreter des „Worst Lobby Award“ bei den Brüsseler Büros von BMW, Daimler und Porsche versucht, Blumensträuße loszuwerden…