Archiv des Themas ‘Wohnen‘

Terra Activ von Henkel: Putzen mit Palmen

Dienstag, den 13. April 2010

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Beim Namen seiner neuen Reiniger-Reihe haut der Chemieriese Henkel kräftig auf den Putz: „Terra Activ“, also aktive Erde. Das „e“ im Schriftzug ist ein Pflanzenblatt. Optisch dominieren das klassische Grün und die neue Öko-Trendfarbe Blau. Auf dem Etikett krabbelt ein niedlicher Marienkäfer, darüber prangt der Slogan „Bio+Kraft“. Man kann sich lebhaft ausmalen, wie Heerscharen von Werbeprofis an alldem getüftelt haben.

Auf einer eigenen Terra-Activ-Website erklärt der Konzern ausführlich, was es mit der Marke auf sich habe:

henkel_terraactiv_2„Nachwachsende Rohstoffe“, das klingt prima – jedenfalls schwingt dabei stets mit, sie seien ein Vorteil gegenüber endlichen Ressourcen wie Erdöl. Doch ob nachwachsende Rohstoffe tatsächlich etwas bringen für Umwelt und Klima, entscheidet sich bei deren Herstellung und Verarbeitung. Bei „Terra Activ“ werden die Tenside u.a. aus Palmkernöl produziert. Doch weltweit ist der Boom des Ölpalmenanbaus längst ein Umweltproblem: Zugunsten von Plantagen wurden und werden Tropenwälder abgeholzt – das heizt das Klima auf, und die letzten Orang-Utans verlieren ihre Lebensräume. Organisationen wie Rettet den Regenwald protestieren deshalb seit Jahren gegen Ölpalmen, Greenpeace hat kürzlich mit einer großen Kampagne gegen die Nestlé-Schokoriegel KitKat auf die Problematik hingewiesen.

henkel_terraactiv_4Gegen solche Kritik gat Henkel sich zu wappnen versucht, auf den Packungen findet sich ein Siegel namens „Greenpalm“. Und per Imagefilm im Internet wird eine indonesische Partnerfirma, United Plantation, präsentiert. Doch liest man auf Henkels Website die Erklärungen dazu aufmerksam, dann fällt auf, dass Henkel für seine Terra-Activ-Produkte direkt gar kein „nachhaltiges “ Öl bezieht. Man kaufe lediglich „Zertifikate“, über die „sichergestellt“ sei, dass „für die in jedem Terra Activ Produkt eingesetzte Menge an Palmkernöl eine entsprechende Menge an nachhaltigem Palmkernöl produziert und auf den Markt gebracht wurde“. Das sei ziemlich kompliziert, räumt eine Henkel-Sprecherin auf Nachfrage ein. Das Problem sei halt, dass man bei Lieferanten die Tenside als chemisches Zwischenprodukt einkaufe, aber eben nicht direkt den Rohstoff Palmkernöl. Dieser Zertifikatekauf sei im Moment die beste Möglichkeit, überhaupt etwas zu tun.

Henkel verweist außerdem auf den RSPO – hinter diesem Kürzel verbirgt sich der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“, der unter anderem vom WWF initiiert wurde. United Plantation ist dort Mitglied. Doch viele Umweltschützer kritisieren den Runden Tisch als Greenwashing-Instrument der Palmöl-Industrie, rund 250 Organisationen haben eine Protestdeklaration unterzeichnet. Die RSPO-Kriterien für „nachhaltiges“ Öl seien zu schwach, sagt Corinna Hölzel, Urwald-Campaignerin bei Greenpeace Deutschland, beispielsweise werde nichts zum Schutz von klimarelevanten Torfböden gesagt oder zur Einsparung von Treibhausgasen. „Und nicht einmal diese schwachen Kriterien werden in der Praxis eingehalten“, so Hölzel. „Der RSPO existiert seit 2005, dennoch konnte die rasante Abholzung der wertvollen indonesischen Wälder nicht gestoppt werden. Es ist unverantwortlich, sich bei dem Thema Urwaldzerstörung auf den RSPO als Lösung zu verlassen.“ Laut Greenpeace-Recherchen habe der Henkel-Partner United Plantations seine Plantagen auch in Lebensräumen der Orang-Utans sowie in geschützten Seengebieten angelegt. Interessanterweise heißt es in dem (englischsprachigen) United-Plantations-Imagefilm auf der Henkel-Website (bei Minute 2:10) denn auch nur, die Firma produziere „einen Teil ihres Öls“ auf „nachhaltige“ Weise.

Als Sympathieträger für seine grüne Marke hat Henkel übrigens Esther Schweins eingekauft. Die Schauspielerin posiert in TV-Spots und auf der Website mit flotten Sprüchen für Terra Activ.

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Na, hoffentlich nicht den Regenwald.


Compo Blumenerde: Moorleiche mit Bio-Stempel

Donnerstag, den 8. April 2010

compo_bioerde_grNun, endlich, ist der Frühling da. Auf Balkonen und in Gärten wird gewerkelt, was das Zeug hält. In den Bau- und Gärtenmärkten wimmelt es vor Kundinnen und Kunden. „Wow“, freuen die sich, neuerdings gibt es sogar Blumenerde in Bio-Qualität! Jedenfalls liegen diese Plastesäcke der Münsterschen Firma Compo, einer Tochter des Düngemittelgiganten K+S, in etlichen Baumärkten, beispielsweise bei der „toom“-Kette.

„Bio Universal-Erde“ also prangt auf den Säcken, dazu ein possierlicher Pinguin. Und vielleicht erinnern sich die Gartenfreunde, dass sie schon irgendwann einmal gehört hatten, dass die übliche Blumenerde ein ziemlicher Umweltfrevel ist – denn sie besteht größtenteils aus Torf, der in Mooren gestochen wird. Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Deutschland jährlich verbraucht – ein Großteil davon wandert in Hobbygärten, Blumentöpfe oder Balkonkästen. Von hierzulande einst 500.000 Hektar Hochmoorflächen, so die Umweltstiftung WWF, existieren heute noch 30.000. Beim Torfabbau gehen nicht nur Lebensräumen seltener Tier- und Pflanzenarten verloren, etwa von Birkhuhn, Kreuzotter oder Sonnentau, einer fleischfressenden Pflanze. Moore sind außerdem ein wichtiger Speicher für Kohlendioxid - weltweit binden sie mehr von dem Treibhausgas als alle Wälder zusammengenommen. Wird der Torf gestochen und der Luft ausgesetzt, wird das Kohlendioxid wieder frei. Wer wirklich einen grünen Daumen hat, kauft also keine torfhaltige Blumenerde.

Doch auf der Rückseite des Compo-Sacks dann die Überraschung – bei „Ausgangsstoffe“ steht: „75 % Hochmoortorf wenig bis stark zersetzt“. Die vermeintliche Bio-Erde ist also in Wahrheit ein Biotop-Killer. compo_bioerde_logoWohl um darüber hinwegzutäuschen, schmückt die Rückseite des Sacks gleich noch ein freundlich und grün wirkendes Logo. Und in einem langen Text (der sich wortgleich auf der Compo-Website findet) versucht man, die negativen Folgen des Torfabbaus kleinzuschreiben. Von „selbstverständlicher Verantwortung“ für die Natur ist da die Rede und von „klaren“ Naturschutzgesetzen. Hierzulande werde Torf „ausschließlich auf bereits seit Jahrzehnten degenerierten,
trockengelegten Flächen“ abgebaut, heißt es da. Das mag ja stimmen – doch wurden die Flächen eben doch vom Menschen trockengelegt. Und längst werden Millionen Tonnen Torf aus Osteuropa importiert, über die Zustände dort spricht die deutsche Garten- und Erden-Industrie ungern. Und nach dem Torfabbau, schreibt Compo, werde sowieso renaturiert, also die „natürliche Moorlandschaft“ wiederhergestellt:

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Heidrun Heidecke, die beim BUND in Berlin für den Moorschutz zuständig ist, kann darüber nur lachen. „Compo verschweigt relevante Dinge“, sagt sie. Ein bisschen Wasser auf abgetorfte Böden zu kippen, das ergebe noch keine Moorlandschaft. „Frühestens in ein paar Jahrzehnten könnte man davon sprechen.“ Torfschichten wachsen nämlich nur um etwa einen Millimeter pro Jahr. Den Klimaschaden schließlich, den mache keine Renaturierung wett: Denn die Torfförderung bringt nun einmal Kohlenstoffmengen wieder an die Oberfläche, die besser im Boden geblieben wären. Für umweltbewusste Kunden hat der BUND deshalb einen Einkaufsführer erarbeitet, der torffreie Blumenerden empfiehlt.

Aber was hat denn dann das „Bio“ auf dem Compo-Sack zu suchen? Anruf bei der Firmen-Pressestelle: Die Rezeptur der Erde sei so gewählt, erklärt die Sprecherin, „dass sie für den ökologischen Landbau geeignet ist“. Aha, die Erde ist also kein Bio-Produkt, sondern sie ist für Bio-Produkte gedacht! „Compo darf das tatsächlich da draufschreiben“, sagt auch Umweltschützerin Heidecke. „Anders als etwa bei Lebensmitteln ist der Begriff ‚bio‘ bei Erden und Pflanzsubstraten nicht gesetzlich geschützt.“


Elna Nähmaschinen: Ganz ehrliche Grünfärberei

Mittwoch, den 17. März 2010

Seit dem Start dieses Blogs vor mehr als zwei Jahren war dieser Hinweis einer Leserin der schrägste: Sogar Nähmaschinen gibt es inzwischen mit grünem Anstrich! Die traditionsreiche Firma Elna nämlich vertreibt ein Produkt namens „Sew Green“, zu Deutsch: „Näh Grün“.

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Hat diese Maschine vielleicht einen besonders effizienten Elektromotor? Wurde das Gehäuse aus Recycling-Plaste gefertigt? Dient als kleine Leuchte über dem Nähfuß eventuell eine Energiesparlampe? Nein. Ist die Herstellerfirma auf Ökostrom umgestiegen? Fließt womöglich ein Euro vom Kaufpreis in den Schutz der tropischen Regenwälder? Weit gefehlt.

Die freundliche Dame am Elna-Servicetelefon sagt: „Das ist eine ganz normale Haushaltsnähmaschine im unteren Preissegment.“ Nein, mit Ökologie habe die Farbgebung nichts zu tun, „der Aspekt Umweltbewusstsein steckt da nicht drin“. Auch auf der Elna-Website werden lediglich Dinge angepriesen wie „das blendfreie Nählicht“, die praktische „Handrad-Schnellauslösung zum einfachen Aufspulen des Unterfadens“ und die vielen möglichen Stichvarianten („Neben dem Gerad- und Zick-Zackstich sind beispielsweise enthalten: Knopflochautomatik, Blind-Saumstich, Elastik-Zick-Zack, Overlockstich, Dreifach-Geradstich u.v.m.“). Und dann steht dort klar und deutlich, der einzige Unterschied zu anderen Nähmaschinen liege in der

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Wow, das ist doch endlich mal eine ehrliche Firma! Sie versucht nicht, ihre Kundinnen und Kunden mit windigen oder gar falschen Öko-Versprechen zu umgarnen. Nein, sie bekennt sich ganz offen dazu, eines ihrer Produkte lediglich grün anzumalen. All die großen Atom-, Öl-, Kohle- oder Autokonzerne, alle Industrielobbyisten und PR-Agenturen, alle Politikerinnen und Politiker, die sich so vorzüglich auf freches Greenwashing verstehen – sie alle sollten sich an dieser kleinen Schweizer Qualitäts-Firma ein Beispiel nehmen.

Danke an Annett L. für den Hinweis


Edeka: Etikettenschwindel mit Energieeffizienz

Montag, den 1. Februar 2010

„ÖKO“, prangte groß in einem Prospekt, den die Edeka-Tochter Marktkauf kürzlich in Hamburg verteilen ließ. „Sparsam im Verbrauch“ und „A – Energieeffizienz“. Toll, werden sich etliche Kunden gedacht haben, der Preis des Gefrierschranks stimmt auch, da greif ich zu.

edekakaufland_beko1Aber, halt! Insider wissen, dass die Energieeffizienzklasse „A“ bei Kühlgeräten nur Mittelmaß ist. Die von A bis G reichende Skala hatte ihren Sinn, als sie Mitte der neunziger Jahre EU-weit eingeführt wurde. Seitdem aber ist die Technik viel weiter, nur wenige Geräte fallen überhaupt noch in die Klasse B. Schlechtere gibt es praktisch nicht mehr auf dem Markt, 2003 wurden deshalb zusätzlich die Klassen A+ und A++ eingeführt. Der Verbrauch des beworbenen Gefrierschranks Beko FS 210 liegt mit 247 Kilowattstunden denn auch satte 50 Prozent über dem aktueller A++-Geräte. Das angebliche ÖKO“-Produkt ist also in Wahrheit ein Stromfresser und verursacht unnötige CO2-Emissionen.

Als „grünen Etikettenschwindel und irreführend“ bezeichnet deshalb Immo Terborg von der Verbraucherzentrale Hamburg die Werbung. Er hat Edeka/Marktkauf wegen des Prospekts abgemahnt, die Firma gab daraufhin eine Unterlassungserklärung ab. Eine grundsätzliche Lösung der verwirrenden Kennzeichnungspraxis aber ist das nicht. Dabei wäre sie ganz einfach: Die EU könnte die Label-Regeln so ändern, dass sich der jeweils pro Effizienzklasse erlaubte Verbrauch automatisch dem Fortschritt anpasst. Schlechte Geräte würden dann mit der Zeit in der Skala nach unten rutschen. Umwelt- und Verbraucherschützer fordern solche „dynamischen Labels“ seit langem, können sich jedoch nicht durchsetzen. Auf der anderen Seite nämlich macht die Industrie Druck. Für sie sind die veralteten Klassen sehr bequem, denn mit ihr lassen sich selbst Stromverschwender noch mit dem positiv klingenden A-Siegel vermarkten. Eine gründliche Reform wurde Ende 2009 vereitelt, stattdessen wird es künftig noch komplizierter: Wer einen wirklich sparsamen Kühlschrank kaufen will, muss bald nach einem A mit drei Plus-Zeichen Ausschau halten.

Verständlich für Kunden ist dies nicht, und der Umwelt schadet die Unklarheit. Nur Hersteller und Händler ineffizienter Produkte können sich freuen – und natürlich die Energieversorger, die weiterhin schön viel Strom verkaufen können.


Wie grün sind Flexstrom, Vattenfall & Co.?

Dienstag, den 12. Januar 2010

Na, auch mit guten Vorsätzen ins Neue Jahr gestartet? Etwa mit dem, endlich zu Ökostrom zu wechseln? Prima! Blöderweise gibt es inzwischen eine schier unüberschaubare Vielfalt von Anbietern.

Verbraucherportale wie Verivox haben darauf mit Vergleichsrechnern ausschließlich für Ökostrom reagiert. An erster Stelle rangieren dort weithin unbekannte Anbieter – aber nicht wegen besonders grüner Elektrizität, sondern wegen niedriger Preise. Zum „Discountpreis“ tritt etwa Stromio an:

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Diese Information zur Herkunft ist wenig erhellend. Denn RECS-Zertifikate allein sagen nichts über die Qualität des Ökostroms. Häufig stammt er aus uralten Wasserkraftanlagen irgendwo in Europa, er wird nun lediglich aus dem üblichen Energiemix ausgegliedert und – meist mit Aufschlag – an öko-bewusste Kunden verkauft. Umweltschützer kritisieren das RECS-System seit langem, denn man kann dreckigen Kohlestrom damit grün etikettieren, und bisweilen scheint RECS vor allem den Gewinnen der Stromanbieter zu nützen. Experten bewerten die Güte von Ökostrom danach, ob es einen „zusätzlichen Umweltnutzen“ gibt – ob also der Wechsel von Kunden dazu führt, dass wirklich neue Anlagen gebaut werden.

Das aber ist schwer herauszufinden, die Suche eines guten Anbieters gleicht deshalb einer mühsamen Odyssee. Auf der Website von Envacom etwa finden sich überhaupt keine Detailinformationen zur Stromherkunft. Und ein Anruf beim Kundentelefon verläuft bizarr: Man liefere Sonnen-, Wind- und Wasserkraft und zwar aus der Schweiz, sagt eine freundliche Frauenstimme, und, „ja, das müssten Neuanlagen sein“. Auf Nachfragen schaltet sie mehrfach die Wartemusik an und macht sich kundig. Am Ende heißt es, der Strom stamme größtenteils aus österreichischer Wasserkraft und nicht aus Neuanlagen – weiteres erfahre man auf der RECS-Website, so die abwimmelnde Antwort. Dort aber gibt es nur allgemeine Informationen zur Zertifizierung und natürlich nicht zum Envacom-Strom. Billig-Konkurrent Flexstrom verspricht einen „wertvollen Beitrag zum Klimaschutz“ („garantiert zertifiziert“) – doch bezieht auch er bloß RECS-Strom aus bestehenden Wasser- und Windkraftanlagen in Skandinavien. Mit niedlichen Affenbildchen und einem Regenwaldprojekt von Costa Rica versucht man hier die Kunden zu beeindrucken.

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Nachfragen zur Stromherkunft oder dazu, wieviel Geld genau in den Schutz des Regenwald fließt, wollte die Flexstrom-Hotline nicht beantworten. Auf die erbetene E-Mail kam lediglich ein Formbrief zurück: „Wenn Sie Ihre Vertragsnummer nicht angeben, kann Ihre Anfrage leider nicht bearbeitet werden und wird automatisch nach 2 Wochen geloescht.“ Aha.

Orientierung in diesem Dschungel versprechen Tarif-Gütesiegel, das wohl wichtigste heißt „o.k. power“ und wird unter anderem vom Umweltverband WWF getragen. Anbieter mit diesem Siegel müssen beispielsweise nachweisen, dass ein Drittel ihres Ökostroms aus Anlagen stammt, die nicht älter als sechs Jahre sind. Fein! Aber auch hier wundert sich der Kunde, denn an erster Stelle im Preisvergleich rangiert ausgerechnet Vattenfall.

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Nach dem Atom- und Kohlegiganten folgen etliche Stadtwerke und Kleinanbieter. Ihnen allen bescheinigt das Siegel, auf die eine oder andere Art Neuanlagen zu fördern. Und paradoxerweise ist das für Firmen wie Vattenfall besonders einfach: Die Stromriesen haben die Energiewende geradezu verschlafen, bei Vattenfall kommt hierzulande bisher nur etwa ein Prozent des Stroms aus neuen Windkraftanlagen (und drei Viertel aus der besonders dreckigen Braunkohle). In seiner Heimat Skandinavien baut Vattenfall seit langem Wasser- und Windkraftanlagen, und wegen des großen Nachholbedarfs muss der Konzern in Deutschland sowieso Milliardensummen in Ökostrom investieren – da kann er das schmückende o.k.-Gütesiegel quasi nebenher mitnehmen.

Dieses Dilemma kennen viele umweltbewusste Verbraucher: Der Smart von Daimler mag ja korrekt sein – aber der Konzern ist auch ein Waffenlieferant. Siemens hat energiesparende Haushaltsgeräte – aber baut auch Atomkraftwerke. Neuerdings gibt es Biomilch bei Lidl – doch die Discounterkette ist für ihren rüden Umgang mit Beschäftigten bekannt. Bei Ökostrom rät deshalb ein Bündnis von 21 Umweltverbänden wirklich öko-bewussten Verbrauchern, nicht nur auf Preis und Herkunft zu gucken, sondern auch auf den Lieferanten – und empfiehlt die unabhängigen Anbieter Lichtblick, Greenpeace Energy, EWS und Naturstrom. Denn auch wenn an Vattenfalls „Easy Natur Privatstrom“ direkt wenig auszusetzen sein mag, könnten die Gewinne daraus doch in neue Atom- oder Kohlekraftwerke fließen.

Danke an Manfred S. und Magdalena S. für die Hinweise


Puma: Ein bisschen Ökostrom

Mittwoch, den 7. Oktober 2009

„Gerecht, ehrlich, positiv, kreativ“ – das ist die Vision des Sportmode-Konzerns Puma, oder auf Englisch:

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Ökostrom passt da prima. Und deshalb bezieht das Weltunternehmen aus dem bayerischen Herzogenaurach nun saubere Energie von Lichtblick. Zweifellos ist das eine gute Sache, denn der Treibhausgas-Ausstoß der Firma wird dadurch – heißt es in einer Pressemitteilung – um „jährlich mehrere Tausend Tonnen CO2″ gemindert. Man habe sich bewusst für Lichtblick entschieden, erklärt auf Anfrage eine Puma-Sprecherin, weil dieser ein reiner Ökostrom-Lieferant sei und die Glaubwürdigkeit deshalb besonders hoch.

Grün sind die Turnschuhe, Trikots oder Fußbälle von Puma deshalb aber noch lange nicht. Denn den korrekten Lichtblick-Strom gibt es nur für die Puma-Hauptverwaltung in Herzogenaurach, die Versandzentrale und drei deutsche Puma-Läden. Für die Fabriken aber, in denen der Konzern weltweit seine Produkte fertigen lässt, ändert sich durch den Schritt erst mal nichts. puma_sustainreportZwar kümmert sich Puma durchaus um Arbeits- und Umweltbedingungen in den Produktionsländern (und berichtet auf 122 Hochglanzseiten in seinem Nachhaltigkeitsbericht davon). Zwar habe, betont die Firmensprecherin, ein Lieferant in Indien eine eigene Windkraftanlage, ein anderer in Südafrika arbeite „klimaneutral“. Doch ein Großteil der Fabriken steht in China, und, ja, die produzieren wie dort üblich mit dreckigem Kohlestrom.

Deshalb bleibt ein Beigeschmack: In den Puma-Stores ist die Leuchtreklame künftig ökologisch korrekter als die eigentlichen Produkte.


Deutsche Telekom: Ein kleiner Anfang

Montag, den 7. September 2009

telekom_sz1Eine dreiseitige Farbbeilage zur Süddeutschen Zeitung hat sich heute die Deutsche Telekom geleistet – knapp 200.000 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) kostet so etwas laut offizieller Anzeigenpreisliste. „Ein Einzelner kann viel bewegen“, heißt es da über dem Bild eines kleines Männchens, das verloren auf der  Straße des 17. Juni im Berliner Tiergarten steht.

„Wenn er einer von vielen ist“, steht über dem nächsten Motiv. Diese Seite zeigt Tausende Menschen mit Deutschland-Fahnen – vermutlich haben die Telekom-Werber hier ein Bild von der Fanmeile der Fußball-WM aus dem Jahr 2006 recyelt.

telekom_sz2„Große Veränderungen fangen klein an“, lautet schließlich die magentafarbene Überschrift auf der dritten Seite der Telekom-Beilage. Diese Sprüche klingen nicht zufällig wie Slogans aus der Umweltbewegung. Im folgenden Anzeigentext geht es dann nämlich darum, was „wir alle“ tun müssten, „um unsere Welt besser und unsere Zukunft sicherer zu machen“. Kurz werden dort Energiespar-Häuser und Bio-Lebensmittel erwähnt, etwas länger dann Dinge wie Papiersparen oder die Wiederverwertung alter Telefone und einige andere, mehr oder weniger sinnvolle Sachen.

Ganz am Ende der Annonce heißt es dann:

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Nanu? Sponsert die Telekom jetzt Umweltverbände? Unterstützt sie etwa lokale Bürgerinitiativen, die gegen klimakillende Kohlekraftwerke aktiv sind? Setzt sie nun ihre Lobbyisten in Bewegung, um sich bei der Bundesregierung oder der EU-Kommission für strenge Klimaschutz-Vorgaben einzusetzen?

Nein, nein, natürlich nicht. Die Telekom richtet lediglich – wie der nächste Satz enthüllt – ihre „Produkte und Serviceleistungen … konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden … unserer Umwelt und unserer Gesellschaft“ aus. Näheres erfährt man auf der neuen Website www.millionen-fangen-an.de, die Teil einer „Kommunikationsoffensive für Nachhaltigkeit“ ist. In aufwändigen Grafikanimationen und Fernsehspots wirbt die Telekom dafür, Rechnungen online zu beziehen – klar, das spart erst mal Papier und Transportenergie, aber viele Kunden drucken sie sich zu Hause dann doch aus, und ihr Computer verbraucht ja auch Strom. Der Konzern ruft dazu auf, alte Handys in T-Shops vorbeizubringen, um sie der Wiederverwertung zuzuführen – am ressourcensparendsten aber wäre es sicherlich, Mobiltelefone so lange wie möglich zu benutzen und nicht alle zwei Jahre mit Ablauf des Vertrages ein neues zu kaufen. Jedenfalls haben die meisten Punkte der Telekom-Werbung eher wenig mit Umwelt- oder Klimaschutz zu tun.

Am konkretesten ist noch, was der Konzern auf der Kampagnenwebsite als „Grünes Netz“ anpreist.

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„Seit 2008 decken wir unseren gesamten Strombedarf, den wir zum Betrieb der Netzinfrastruktur benötigen, mit ‚grüner Energie‘, die aus regenerativen Ressourcen wie Wind, Wasser und Biomasse gewonnen wird“, heißt es da neben einem lieblichen Bild von Windrädern. Auf der weiterführenden Internetseite stellt die Telekom dann auch ihre (dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sehr profitablen) Solaranlagen vor. Doch erst nach mehrmaligem Klicken ahnt man, dass der Strom für das „grüne Netz“ nicht aus den beworbenen Sonnen- oder Windkraftwerken stammt. Laut Nachhaltigkeitsbericht 2009 nämlich geschehe der Strombezug

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Diese RECS-Zertifikate aber sind in der Umweltszene umstritten, weil sie allein wenig aussagen über die grüne Güte des Stroms. Häufig nämlich werden die Papiere einfach bei alten Wasserkraftwerken eingekauft, um mit ihnen deutschen Kohle- oder Atomstrom preiswert zu Ökostrom umzuetikettieren. Ein wirklicher und zusätzlicher Nutzen fürs Klima aber entsteht erst durch den Neubau von Ökostromanlagen. Eine Nachfrage beim Chef der Nachhaltigkeitsabteilung der Telekom, Ignacio Campino, ergab denn auch, dass der Telekom-Strom vor allem aus alten Wasserkraftanlagen in Norwegen oder Schweden stammt. Mehr sei leider nicht möglich, so Campino, weil „wir als Unternehmen unter einem gewaltigen Wettbewerbsdruck stehen“. Bei Nachhaltigkeit müsse man den „Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem“ beachten. Im Klartext: Ökostrom, der die Kohlendioxid-Emissionen real senken würde, ist der Deutschen Telekom zu teuer.

„Große Veränderungen fangen klein an“, heißt der Kampagnenslogan. Sehen wir es so: Auch die Telekom fängt beim Klimaschutz erst mal klein an.


Samsung: Grüne Glotze?

Donnerstag, den 30. Juli 2009

samsung_praemie_gr1Der Erfolg der Abwrack-, sorry, Umweltprämie für Neuwagen lockt Nachahmungstäter: Weil die Deutschen offenbar wie verrückt Autos kaufen, wenn sie ein paar Euro obendrauf kriegen, möchte der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung genauso den Absatz seiner Fernsehgeräte fördern. Mit Zeitungsanzeigen und einer eigenen Website bewirbt die Firma derzeit eine „Umweltprämienaktion“. Zwei Jahre lang, so das Versprechen, übernehme Samsung die Stromkosten des neuen Fernsehers.

Zu einer vermeintlichen Öko-Aktion wird das Ganze, weil die neuen Modelle „bis zu 40 Prozent“ weniger Strom verbrauchen sollen. So könne man „umweltfreundlich fernsehen“, meint Samsung, und sich „grün sparen“. Allerdings waren Flachbildfernseher bisher nicht als besonders sparsam bekannt – im Gegenteil: Die Mode, sich neuerdings halbe Kinoleinwände ins oft viel zu kleine Wohnzimmer zu stellen, hat den Stromverbrauch pro TV-Gerät eher erhöht – denn Plasmafernseher können durchaus dreimal soviel Energie verbrauchen wie herkömmliche Röhrenfernseher. In etlichen Haushalten sind deshalb, obwohl die Glotze nur ein paar Stunden pro Tag genutzt wird, die Stromkosten fürs Fernsehen mittlerweile höher als für den rund um die Uhr laufenden Kühlschrank.

So entpuppt sich das Umweltversprechen von Samsung bei genauer Betrachtung denn auch als wacklig. Erst im Kleingedruckten der Website ist zu lesen, worauf sich die versprochene Energieersparnis überhaupt bezieht:
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Dass aber ein Verbraucher ein erst zwölf Monate altes Samsung-Gerät durch ein neues ersetzt, erscheint doch eher unwahrscheinlich. Und es ist gut möglich, dass sein alter Röhrenfernseher absolut weniger Strom verbraucht als der neue Samsung-Riesenmonitor. Beispielsweise saugt das Gerät, für das die höchste „Umweltprämie“ ausgezahlt wird, laut Datenblatt bis zu 240 Watt aus der Steckdose – das ist alles andere als wenig. Zudem verfügen alle angebotenen Geräte über einen Stand-by-Modus: Der zieht zwar nur noch weniger als ein Watt, was tatsächlich ebenfalls ein Fortschritt gegenüber früheren Flachbildgeräten ist. Aber ein komplettes Abschalten, das ist bei diesem „grünen“ Fernseher nicht möglich.

Finanziell gesehen dürfte die Aktion für Samsung übrigens ein ziemliches Schnäppchen sein: Als Prämie werden höchstens 115 Euro ausgezahlt – bei einem Gerätepreis von 1.900 Euro entspricht das grad mal einem Rabatt von sechs Prozent.


RWE: Falsche Werbung für Strom(ver)heizer

Freitag, den 5. Juni 2009

RWE-Chef Jürgen Großmann hat dolle Sache angekündigt. So will der Essener Stromriese in den kommenden Jahren viel etwas Geld in Erneuerbare Energien stecken, beispielsweise in Windkraftprojekte oder Biomasse-Kraftwerke. Energieeffizienz ist laut Großmann ebenso eine der zentralen „Herausforderungen“ – eine eigene Tochtergesellschaft für dieses Feld soll entstehen, der Universität Dortmund hat der Konzern kürzlich für eine halbe Million Euro eine Professur für Energieeffizienz gestiftet.

Fast hätten wir RWE dieses Engagement abgekauft. Denn auch mit der Dienstleistung Energiesparen kann ein Konzern ja gutes Geld verdienen. Und nun das: Für seine Kunden hat RWE einen fast 100 Seiten dicken „Energiekatalog 2009″ aufgelegt. Dass das Unternehmen sich darin selbst feiert – klar. Dass man Atomkraftpropaganda unterbringt („Kernenergie hilft, die Erneuerbaren in der Grundlast abzusichern“, heißt es etwa – was völliger Humbug ist, denn in Wahrheit taugen unflexibel laufende Reaktoren eben NICHT als Ergänzung von schwankender Wind- oder Solarenergie); aber o.k. – auch das war nicht anders zu erwarten. Doch dann, auf Seite 59 des Katalogs, preist RWE Nachtspeicherheizungen an – und das sogar in der Rubrik „Energie sparen“!

Auf einer ganzen Seite werden dort die falschen Argumente ausgebreitet, die Hersteller von Stromheizungen so gern bemühen: „Effizient und nahezu vollständig wandelt die Elektrospeicherheizung Strom in Wärme um“, heißt es etwa. Was streng genommen sogar stimmt – aber eben verschweigt, dass die vorherige Elektrizitätserzeugung durch Umwandlung von Wärme in Strom in den von RWE bevorzugten Kohlekraftwerken extrem ineffizient ist. „Die Elektro-Speicherheizung ist das Heizsystem der kurzen Wege“, schreibt RWE weiter, es entstehe „kein Verteilungsverlust, denn die Wärme wird dort erzeugt, wo sie verbraucht wird.“ Auch das ist Käse, denn bevor die Wärme in der Nachtspeicherheizung entsteht, ist der Strom aus den RWE-Kraftwerken oft über weite Strecken dorthin transportiert worden – mit entsprechenden Leitungsverlusten.

Aber wir brauchen hier gar nicht viele Worte machen. RWE weiß nämlich selbst, worauf Umwelt- und Verbraucherschützer immer wieder hinweisen – dass nämlich Elektroheizungen ineffizient, klimaschädlich und außerdem teuer sind. Auf seiner eigenen Internetseite bietet der Stromkonzern einen „Heizsystem-Vergleich“. Und dort ist zu der – im Energiekatalog so hochgelobten – Elektro-Speicherheizung dies zu lesen:

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen – erstmals in der Geschichte des Klima-Lügendetektors können wir RWE voll und ganz zustimmen! Dass der Konzern trotzdem versucht, den Leserinnen und Lesern seines „Energiekatalogs“ unwirtschaftliche und ökologisch problematische Heizungen anzudrehen, kann man wohl nur als versuchte Ankurbelung des Stromabsatzes erklären.

Danke an Udo H. aus Düren für den Hinweis


Migros & Climatop: Besonders wenig ist relativ

Dienstag, den 26. Mai 2009

Damals, bei Oma und Opa gab’s irgendwann im Mai frisch gestochenen Spargel. Manchmal, wenn der Frühling ein besonders warmer war, sogar schon im April. Und an Johanni, dem 24. Juni, ist Schluss mit der Ernte.

Das ist lange her. Der moderne Mensch scheint es als großen Fortschritt anzusehen, Spargel auch zur Weihnachtsgans auf den Tisch bringen zu können. Spargel wird wie viele andere Agrarprodukte ganzjährig aus fernen Ländern eingeflogen, aus Neuseeland kommen sie, aus Afrika oder Südamerika. Der Schweizer Supermarktriese Migros macht nun Werbung für ein neues Gütesiegel namens „Climatop“. Produkte sollen damit gekennzeichnet werden, die „besonders tiefe CO2-Emissionen verursachen“. Und dieses Label klebt nun plötzlich auch auf Spargel aus Peru.

Wie das geht? Ganz einfach, wie die Pressemitteilung zum „climatop“-Spargel verrät: Das Siegel erhielten Produkte, die „einen wesentlich besseren CO2-Ausstoß als vergleichbare“ Waren hätten. Und, so die Argumentation zum Spargel aus Peru: Wenn dieser per Schiff statt mit dem Flugzeug komme, dann sänken die Klima-Emissionen auf ein Zehntel. Na bravo! Mit dem uralten rhetorischen Mittel des Vergleichs wird alles klein: Der Energieverbrauch eines Durchschnittseuropäers im Vergleich zu dem eines US-Amerikaners, der Spritdurst eines S-Klasse-Mercedes im Vergleich zum Militärauto Hummer, der Schaden durch Monokulturen auf Äckern im Vergleich zur Wüste Sahara – alles ist relativ.

Natürlich ist Schiffsspargel aus Peru weniger schädlich fürs Klima als eingeflogener. Auch gegenüber Spargel, der im Winter in aufwändig beheizten Gewächshäusern gezogen würde, ist er im Vorteil. Das alles ändert aber nichts daran, dass Spargel ein Saisongemüse ist. Wer im Frühsommer mit dem Fahrrad zum örtlichen Bauern fährt, hat die allerbeste Klimabilanz. Oma und Opa haben ganz automatisch das gegessen, was da war – und wenn es da war. Oma und Opa haben wahrscheinlich noch heute eine viel bessere Klimabilanz als so mancher aufgeklärte Konsument, der mit dem Auto zum Bioladen fährt und zweimal im Jahr in Urlaub fliegt. Spargel ebenso wie Erdbeeren und andere Produkte sollte man kaufen, wenn die Natur sie uns schenkt. Übrigens ist dann, nach langer Vorfreude, der Genuss auch größer!