Archiv des Themas ‘In eigener Sache‘

Danke! Der Klima-Lügendetektor ist gerettet

Montag, den 17. Oktober 2011

Liebe Leserinnen und Leser, nach der beiläufigen Erwähnung vergangene Woche nun auch noch einmal ganz offiziell die Nachricht: Der Klima-Lügendetektor macht weiter!! Wir möchten Ihnen herzlich danken für die vielen ermutigenden Worte und einmaligen Zuwendungen, für Daueraufträge und Einzugsermächtigungen.

Leider ist nicht soviel Geld zusammengekommen, wie von uns im Sommer erbeten. Unsere Hoffnung, mit zwei (fair bezahlten) RedakteurInnen groß durchzustarten, lässt sich nicht verwirklichen. Aber dank Ihrer Hilfe reicht das Redaktionsbudget für eine halbe Stelle. Und das haben Verlag und Redaktion bewogen, erstmal weiterzumachen. Wir werden parallel weiter mit Stiftungen und anderen Förderern verhandeln. Und auch den Vorschlag prüfen, unseren Blog durch Werbeeinnahmen mitzufinanzieren. Aber erstmal verlieren wir hier keine weiteren Worte, sondern machen uns an die (Recherche-)Arbeit.

Achso, eins doch noch: Wir brauchen noch viele weitere Abonnenten. Wenn Sie noch keiner sind, klicken Sie bitte hier. Danke!


Wir machen weiter! Wenn Sie es wollen…

Sonntag, den 25. September 2011

Haben Sie diese Woche schon in den Spiegel geschaut? Sollten Sie immer noch überlegen, ob Sie uns unterstützen, dann hilft ein Durchblättern des Magazins vielleicht bei der Entscheidung.

Die Tetra-Pak-Annonce auf Seite 39 zum Beispiel kann Sie nicht mehr foppen, wenn Sie uns schon länger lesen – bereits im Juni nämlich sind wir dieser Werbekampagne auf den Grund gegangen. Auch die liebliche Anzeige von General Electric eine Seite vorher führt Lügendetektor-Leser/innen nicht hinters Licht – das dreckige Geschäft des US-Konzerns mit Kohlekraftwerken war bei uns schon vor zweieinhalb Jahren Thema.

Doch die Grünfärber-Welle rollt und rollt und rollt, noch immer gäbe es unendlich viel aufzuklären. So präsentiert Audi in einem Beihefter des aktuellen Spiegel seine Sportlimousine S7 (420 PS, 225 g CO2/km) allen Ernstes als Umweltfortschritt! Auf der Heftrückseite prangt eine Opel-Annonce für den neuen Elektrowagen Ampera, als CO2-Emission sind da 27 g/km genannt; sehr gern würden wir Ihnen detailliert erklären, dass solche Angaben gemäß EU-Norm bei Plug-In-Hybriden ziemlicher Quatsch sind und Autokäufer regelrecht irreführen. Und unser Instinkt sagt uns, dass auch die Anzeige auf Seite 99, mit der nun sogar die Sparkassen auf den Öko-Werbe-Zug aufspringen, eine gründliche Prüfung verdient hätte.

Leider können wir das derzeit nicht leisten. Allein können wir vom Online-Magazin klimaretter.info die Kosten unseres Tochterprojekts klima-luegendetektor.de nicht mehr tragen. Guter Journalismus kostet nun einmal Geld. Denn darum geht es uns: Nicht nur irgendwelche, schnell hingeworfene Blog-Beiträge, sondern gründliche Recherchen und tadellose Texte.

Seit dem Sommer werben wir deshalb um Unterstützung unserer Leserinnen und Leser: um einmalige Spenden oder – noch besser – ein festes Abo für nur fünf Euro im Monat (oder gern auch mehr). Durchaus mit Erfolg. Aber die bisher eingegangenen Zusagen reichen noch nicht, um den Klima-Lügendetektor in der von uns gewünschten Form wieder aufleben zu lassen.

Ein bisschen Zeit bleibt Ihnen noch – im Oktober werden wir uns hinsetzen und Bilanz ziehen. Sie also – ja, Sie dort am Computermonitor! – haben es in der Hand, ob wir an dieser Stelle bald wieder grüne Werbekampagnen von Audi, Opel und vielen durchleuchten.


185 Abonnenten – sonst Geld zurück

Donnerstag, den 15. September 2011

„Hiermit ermächtige ich Sie widerruflich, bei einem Neustart des Klima-Lügendetektors monatlich 5 Euro von meinem Konto abzuziehen“, schrieb uns Steffen W. aus Falkensee. Er findet es „enorm wichtig“, das um sich bordende Grünfärben in Werbung, Politik oder Kommunikation weiterhin unter die Lupe zu nehmen. So wie Jörg K. aus Schwerin, Constanze R. aus Wangen und viele, viele andere auch.

Herzlichen Dank für den Vertrauensvorschuss! Mal sind es 3 €, mal 10 €, in einigen Fällen sogar 50 € monatlich, mit denen die bisherigen Leser die Finanzierung unserer Arbeit selbst in die Hand nehmen. Warum der Detektor in finanzielle Schieflage geraten war, erfahren Sie HIER.

2 Wochen vor dem Stichtag fehlen aber immer noch mindestens 185 Menschen, die uns monatlich fünf Euro überweisen.

Wir würden den Detektor gern wieder anschalten.  Stoff gibt es genügend. Recherchieren müsste man beispielsweise, warum die Air Berlin für ihre Umweltzerstörung mit dem ÖkoGlobe der Versicherungsgruppe DEVK ausgezeichnet wird. Ob die coop eG tatsächlich einen so nachhaltigen Öko-Strom anbietet, wie sie auf ihren Seiten wirbt (Erfolgt der Strombezug nicht über die Hamburger EHA – einem Joint Venture von REWE und Vattenfall?).

Aber wir können nur anschalten, wenn wir eine stabile Finanzierung der Arbeit hinbekommen. Schließlich wollen wir unsere Leser nicht im Dezember schon wieder damit belästigen, dass der Detektor Geld braucht.

Deshalb unsere Bitte: Abonnieren Sie den Klima-Lügendetektor. Fällen Sie Ihre Entscheidung gleich! In 14 Tagen fällt die Entscheidung der Verlagsleitung.

Konto 11 09 12 27 00
bei der GLS-Bank Bochum (BLZ 43 06 09 67)
Kontoinhaberin: GutWetter Verlag UG

Oder erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung, wie es die Verbraucherzentrale Hamburg getan hat: Dort heißt es im Betreff: „Gilt nur, wenn der Lügendetektor weiter betrieben wird“.

PS: Ein Hinweis vom Verlag: Sollten bis zum 1. Oktober nicht die fehlenden 185 Abonnenten zusammen kommen, erhält jeder, der für den Weiterbetrieb bereits eingezahlt hat, sein Geld per Rückbuchung zurück. Mal abgesehen davon, dass ein Lügendetektor sich gar nichts anderes erlauben könnte: Der Verlag ist rechtlich dazu verpflichtet.


750 Euro – die Rettung naht

Dienstag, den 23. August 2011

Wow!

Liebe Leserinnen und Leser,

wir sind beeindruckt. Die Redaktion von klima-luegendetektor.de hatte im Juli einen Hilferuf gestartet, allerdings ohne wirklich große Hoffnung zu hegen: Wenn sich bis Oktober eintausend Menschen finden, die den Detektor finanziell mit 5 Euro unterstützen, dann geht es weiter.

In finanzielle Schwierigkeiten war der Detektor geraten, als nach dreieinhalbjähriger, guter Zusammenarbeit sich die Wege vom Greenpeace Magazin und klimaretter.info trennten. Details dazu gibt es in einem Interview mit dem Magazin „enorm“. Uns war geraten worden, Förderanträge bei Stiftungen einzureichen. Oder uns sponsern zu lassen. Oder eben Sie, das Publikum, um finanzielle Hilfe zu bitten. Letzteres – nämlich eine Abhängigkeit nur von unseren Leserinnen und Lesern – ist uns am liebsten: Schließlich kauft auch nur der sich eine Zeitung, der sie lesen will.

Nun nach der Sommerpause vermeldet die Geschäftsführung nun: 750 € sind bislang eingegangen. Und zwar, ohne, dass die Redaktion kräftig auf die Werbetrommel gedrückt hätte. Mal sind es drei Euro, mal fünf. Einmalig eingezahlt hat ein Leser 50 Euro, einer hat sogar einen Dauerauftrag über 150,- Euro eingerichtet, ein anderer über 100,- Euro.

Herzlichen Dank! Wir sind beeindruckt. Sicherlich: Das eingegangene Geld reicht noch nicht, um die Weiterarbeit eines Lügendetektor-Redakteurs zu finanzieren. Aber Ihr Engagement hat uns ermutigt: Wenn wir schon bei so wenig Werbung für die eigene Sache so viel Resonanz erfahren, dann werden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, uns bestimmt retten! Auf klimaretter.info werden wir nun wöchentlich über den Stand der Rettung berichten.

„Abonnieren“ Sie den Klima-Lügendetektor. Wir brauchen noch mindestens 400 Menschen, die uns monatlich fünf Euro überweisen:

Konto 11 09 12 27 00
bei der GLS-Bank Bochum (BLZ 43 06 09 67)
Kontoinhaberin: GutWetter Verlag UG

Oder erteilen Sie uns eine Einzugsermächtigung, wie es die Verbraucherzentrale Hamburg getan hat: Dort heißt es im Betreff: „Gilt nur, wenn der Lügendetektor weiter betrieben wird“.


O.k., versuchen wir’s: RETTET DEN DETEKTOR!!

Donnerstag, den 14. Juli 2011

Diese Aktion wirkt vielleicht geplant, aber – Ehrenwort! – wir hatten echt nicht vor, eine Rettungskampagne zu starten. Nach Abschaltung des Klima-Lügendetektors erhielten wir jedoch etliche Mails wie diese:

- ein Mitarbeiter eines Großkonzerns schrieb: „… nicht nur als Leser, auch als ehemaliges Opfer des Lügendetektors möchte ich sagen: schade, schade! Vielleicht überlegt Ihr Euch das ja noch mal … die Seite hat Einfluss gehabt!

- ein NGO-Angestellter meinte: „… das ist aber sehr schade, dass Sie den Lügendetektor einstellen müssen! Wir haben immer gerne reingeschaut und uns inspirieren lassen“, beispielsweise habe man von uns aufgebrachte Fälle von Grünfärberei juristisch verfolgt

- und sogar öffentlich, auf ihrem Blog „Ende der Märchenstunde“, rief Kollegin Kathrin Hartmann: „Hilfe! Der Klimalügendetektor darf nicht sterben!

Uns wurde geraten, Förderanträge an Stiftungen zu stellen. Oder uns sponsern zu lassen. Oder eben Sie, das Publikum, um finanzielle Hilfe zu bitten. Letzteres – nämlich eine Abhängigkeit nur von unseren Leserinnen und Lesern – ist uns am liebsten. Deshalb versuchen wir’s also:

WENN WIR BIS OKTOBER TAUSEND LEUTE FINDEN, DIE MONATLICH FÜNF EURO ZAHLEN (uns quasi abonnieren),
DANN MACHEN WIR SEHR GERN WEITER
.

Dann bekämen Sie bzw. Ihr weiterhin tolle Texte – und wir (zum ersten Mal seit dem Start vor dreieinhalb Jahren) ein ordentliches Redaktionsbudget, gewerkschaftlich akzeptierte Honorarsätze und familienfreundliche Arbeitszeiten. Für Details – hier klicken. Über die Zahl der Abonnements werden wir regelmäßig berichten. Unter hinweis@klima-luegendetektor.de freuen wir uns über weitere Ideen und Anregungen zur Rettung.


In eigener Sache: Der Detektor wird abgeschaltet

Samstag, den 9. Juli 2011

Liebe Freundinnen und Freunde,
verehrte Leserschaft des Klima-Lügendetektors,

unser Klima-Lügendetektor stellt nach fast 250 Texten seine Arbeit ein. Nun ist es nicht so, dass es keine Klima-Lügen mehr gäbe – im Gegenteil. Das zeigt ein Blick auf die Themenvorschläge, die uns allein diese Woche erreichten:

- Constantin V. regt an, das angeblich grüne Konzept der Frauen-Fußball-WM in Deutschland zu überprüfen;

- Steffi H. bittet darum, den neuen Lexus CT200h Vollhybrid zu untersuchen, der unter dem Slogan „SAUBER!“ angepriesen wird;

- Matthias F. weist auf die Springer-Zeitung Welt hin, die dem Klima“skeptiker“ Günter Ederer viel Platz für krude Thesen („Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda“) einräumt.

Und auch uns sind etliche Dinge aufgefallen – es gäbe also viel zu recherchieren und zu schreiben. Doch nach dreieinhalbjähriger, guter Zusammenarbeit gehen das Greenpeace Magazin und klimaretter.info nun wieder getrennte Wege.

Zwar haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns neben Tipps und Zuspruch, neben Lob und Kritik, uns jahrelang auch mit der einen oder anderen Überweisung unterstützt. Nur lässt allein dadurch die (oft aufwändige) Arbeit des Klima-Lügendetektors leider nicht finanzieren. Wir hoffen, bis Herbst einen neuen Partner zu finden. Vielleicht haben Sie ja eine Idee? Sie erreichen uns unter hinweis@klima-luegendetektor.de


In eigener Sache: Für Klimaretter.info stimmen!!

Freitag, den 22. Oktober 2010

Ausnahmsweise machen wir hier einmal selbst Werbung: Eine unserer „Mutterseiten“, das Online-Magazin Klimaretter.info, ist im Finale der diesjährigen .info-Awards. Dieser Preis zeichnet die weltweit besten Websites mit der Endung “.info“ aus, und Klimaretter.info wurde von der Fachjury bereits unter die Top-10 gewählt.

Nun ist die Netzöffentlichkeit gefragt – also SIE! Noch bis 2. November kann jede und jeder für einen der Finalisten stimmen. „Wir wollen es aufs Siegertreppchen schaffen“, schreibt die Klimaretter.info-Redaktion in einem Unterstützeraufruf, denn „es winken bis zu 7.500 US-Dollar, die wir für unser prekäres Redaktionsbudget dringend brauchen können“.

Das Ganze dauert höchstens eine Minute:

1. Hier klicken zum Registrieren: http://www.info-award.info/user/register (leider muss man eine Mailadresse hinterlassen,  immerhin wird unter allen Abstimmenden aber ein iPad verlost)

2. Nach einigen Sekunden kommt ein Passwort ins angegebene Postfach

3. Erneut auf die Website gehen:  http://www.info-award.info/vote

4. Runterscrollen: An 8. Stelle steht Klimaretter.info, dort auf den kleinen Pfeil über der Zahl klicken

Unterstützen auch Sie die Redaktion!! Wir drücken ihr die Daumen!