Uniper: Alte Energie in neuen Schläuchen

Folgende Anzeige wurde uns eingereicht:

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Zunächst: Das stimmt! Tatsächlich gibt es einen neuen Energiekonzern auf dem deutschen Markt, der von sich reden machen wird.

Uniper nennt sich jene Abspaltung, mit der Eon diesmal seine Haut zu retten versucht. Wir hatten hier ja schon die satten Laufzeitverlängerungen zum Thema, die Schwarz-Gelb den Herren in den Chefetagen für ihre hochprofitablen Alt-Reaktoren versprochen hatte. Dann waren es die neuen Kohleblöcke Staudinger und Datteln, die das Eon-Säckel vollmachen sollten. Jetzt versucht es Europas größter Energiekonzern mit der Diät.

Alles, was nämlich alte Energiewirtschaft ist, wird einfach ausgelagert. Auf der Eon-Homepage findet sich folgender Hinweis:

eon

Die Sparte der erneuerbaren Energie bleibt bei Eon, bei Uniper findet sich das, was für das Energiesystem von gestern steht: Kohlekraftwerke, Gasspeicher, fossile Rohstoffe und jede Menge Treibhausgase.

Eine Art Kernspaltung im eigenen Haus! Deshalb müsste die Anzeige eigentlich folgenden Text haben:

uni

Danke an Tobias A. aus Berlin für den Hinweis